5. Dezember 2009
Brustkrebspatientinnen erleiden durch die Erkrankung und aggressive medizinische Therapie weit reichende physische und psychische Einschränkungen. Vermehrt rücken auch die kognitiven Fähigkeiten in den wissenschaftlichen Fokus, unter deren Einschränkung viele Betroffene während und nach der Behandlung leiden, das so genannte „Chemobrain”. Bisherige Studien mit Demenzkranken zeigten deutliche Verbesserungen in der Kognition durch bewegungstherapeutische Interventionen. Ziel dieser vorliegenden prospektiven und kontrollierten Studie ist die Überprüfung der Effekte eines strukturierten Krafttrainingsprogramms auf die kognitiven Fähigkeiten von Mammakarzinompatientinnen während der Chemotherapie. (weiterlesen…)
20. Februar 2009
In der vorliegenden Arbeit wird der Zusammenhang von Angst, Depression und Posttraumatischer Belastungsstörung mit der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Frauen mit Mammakarzinom untersucht. Insgesamt wurden 76 Brustkrebspatientinnen fünf Jahre nach Abschluss der onkologischen Behandlung mit neuropsychologischen Testverfahren sowie mit der Hospital Anxiety and Depression Scale – Deutsche Version (HADS-D) und der Posttraumatic Stress Disorder Checklist – Civilian Version (PCL-C) untersucht. … Signifikante Zusammenhänge sind vor allem zwischen kognitiven Funktionen und Intrusionssymptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) festzustellen. … Die Ergebnisse der Studie deuten auf multidimensionale Einfluss- und moderierende Faktoren bei der Entwicklung kognitiver Defizite bei Brustkrebspatientinnen nach onkologischer Therapie hin.
Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag