18. Juli 2009
PC-/Internetaktivitäten in Form von Mehrpersonen-Onlinerollenspielen wie „World of Warcraft“, in Form von Kampfspielen (Ego-shooter) wie „Counterstrike“ als ausuferndes sinnloses Surfen und unangemessen langes Aufhalten in „chatrooms“ können behandlungsbedürftige pathologische Züge annehmen. Ein wesentlicher kritischer Hinweis ist darin zu sehen, dass das reale Leben mehr und mehr in den Hintergrund rückt, während die PC-Aktivität in der subjektiven Bedeutungszuschreibung immer höher rangiert. In der AHG Münchwies wurde neben der Entwicklung diagnostischer Kriterien ein spezifisches indikatives Gruppenprogramm auf kognitiv-verhaltenstherapeutischer und bindungsdynamischer Grundlage konzipiert. Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören neben Motivations- und Compliance-Aufbau die Überwindung von Bindungsschwächen, darüber hinaus die Unterstützung der sozialen Interaktionsfähigkeit, der Selbststeuerung und des Selbstwirksamkeitserlebens sowie die positiv besetzte Wiederannäherung an die reale Welt. Die poststationäre PC-Aktivität soll sich im beruflichen, aber vor allem im privaten Alltagskontext nach streng funktionalen Kriterien ausrichten.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
4. Mai 2009
Komasaufen liegt bei Jugendlichen weiterhin voll im Trend. Das zeigen aktuelle Daten der Techniker Krankenkasse (TK). Laut Kasse ist die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte bei Kindern und Jugendlichen 2008 weiter gestiegen.
Immer mehr Jugendliche saufen sich ins Krankenhaus (07.04.09) – aerztlichepraxis.de
18. Februar 2009
In der Slowakei ist ein neues Nichtraucherschutzgesetz beschlossen worden…
So können Bars oder Lokale, die ausschließlich Getränke anbieten, entweder als Raucher- oder Nichtraucherbetrieb geführt werden. …
Außerdem sind Zigarettenautomaten künftig landesweit verboten. Das neue Gesetz tritt am 1. April in Kraft. …
Quelle: Ärzte Zeitung
15. Februar 2008
Nikotin und Heroin haben mehr miteinander gemein als bislang angenommen: Beide Drogen aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn auf sehr ähnliche Weise. So fanden Daniel McGehee und seine Kollegen von der University of Chicago in Tests mit Ratten „bemerkenswerte Übereinstimmungen“ in der Wirkung der beiden Suchtstoffe.
Die Studie zeigt, dass Nikotin und Opiate, zu denen auch Heroin gehört, zwar sehr unterschiedlich Drogen sind, ihre Wirkung im Gehirn aber fast identisch ist. „Opiate und Nikotin wirken beide in einer ganz bestimmten Region des Nucleus accumbens“, erklärt Daniel McGehee.
„Unsere Ergebnisse belegen, wie ernst zu nehmend eine Nikotinabhängigkeit ist. Sie ist durchaus vergleichbar mit der Sucht nach Heroin“, sagt der Forscher. Die Ergebnisse bestätigen die Vermutung, dass Sucht vor allem eine körperliche Angelegenheit ist – sie zu überwinden sei nicht nur eine Frage der Willenskraft.
Quelle: Focus online
30. August 2007
Vom 11. bis zum 13. Oktober 2007 findet die Europäische Konferenz Rauchen oder Gesundheit in Basel statt. Die Deutsche Krebsgesellschaft ist Mitveranstalter und Kooperationspartner. Sämtliche Informationen zur Konferenz finden Sie unter: www.ectoh07.org
14. Juni 2007
Die Zahl der Jugendlichen mit Alkoholvergiftungen ist deutlich gestiegen. So hat die Zahl der Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Von 2000 bis 2004 stieg sie um 50 Prozent. Der Alkoholkonsum bei Jugendlichen gerät offenbar zunehmend außer Kontrolle. Die Innenminister von Bund und Ländern haben zudem für ein Verbot von Flatrate-Partys in Gaststätten mit unbegrenztem Alkoholkonsum zum Pauschalpreis plädiert.
Quelle: Ärztezeitung
27. Mai 2007
Vom 14. bis zum 18. Juni 2007 findet unter dem Motto “Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze” eine bundesweite Aktionswoche statt. Ihr Ziel: ein kritisches Bewusstsein für den eigenen Alkoholkonsum schaffen. Veranstalter sind die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V., die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Quelle: Suchtwoche