Zum Inhalt springen


Reha-Psychologie – Aktuell - Klinische Psychologie in der medizinischen Rehabilitation


23. Dezember 2008

Volkskrankheit „Noncompliance” – Ursachen, Folgen, Therapiemöglichkeiten

Artikel aus psychoneuro
Die Hälfte aller chronisch erkrankten Patienten nehmen die ihnen verordnete Medikamente nicht ein, bei vielen neuropsychiatrischen Erkrankungen ist die Noncompliance-Rate sogar noch höher. Die Folgen sind hohe Rückfall- und Wiederaufnahmeraten, eine Verschlechterung der Gesamtprognose und immense Kosten: Die Hälfte aller stationären Behandlungskosten bei schizophrenen und depressiven Patienten wird durch Noncompliance verursacht und insgesamt kostet die Noncompliance in Deutschland jährlich ca. 10 Milliarden Euro. Die gute Nachricht: Ab sofort können complianceverbessernde Maßnahmen über Direktverträge mit den Krankenkassen extrabudgetär honoriert werden.

psychoneuro 2008; 34: 405-409
DOI: 10.1055/s-0028-1099270

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken
15. Juni 2007

Programm soll Compliance von Rheuma-Kranken fördern

Die Compliance von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) zu fördern, ist Ziel des Programms HELP. Denn gerade von RA-Patienten wird aufgrund der komplexen Behandlung ein hohes Maß an Disziplin gefordert. Das Programm besteht etwa aus Gesprächen mit speziell geschultem Praxispersonal, das auch regelmäßig die betreuten Patienten anruft. Kern des Programms ist ein Internetportal. Dort erhalten die Patienten zusätzliche Informationen zum Krankheitsbild und zur Behandlung.

Quelle: Ärztezeitung

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken