10. Dezember 2009
Nach Ansicht der Autorinnen hat Mobbing erfahrungsgemäß immer mit erheblichen Mängeln in der Arbeitsorganisation zu tun. Um Mobbing zu überwinden und zu vermeiden, müssen demnach die Arbeitsbedingungen im Sinne guter Arbeit gestaltet werden. Da psychische Belastungsfaktoren…
Quelle: ergo-online® – Mobbing: Was hilft dagegen? Was schützt davor?
16. November 2009
Gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung umfasst die Kommunikation gesundheitlicher Risiken, zum einen als wissenschaftlich abgesicherte Informationen über die Gesundheit gefährdende, beziehungsweise krank machende Faktoren, zum anderen als Darstellung von Möglichkeiten, diese Risiken zu vermeiden oder zu minimieren. Diese Kommunikation erfolgt in der Regel mit der Absicht, Personen zu einem gesundheitsfördernden/krankheitsvermeidenden Handeln zu motivieren. Eine als „gesundheitliche Aufklärung“ organisierte Risikokommunikation findet immer unter Kontextbedingungen statt, die die Themen, Inhalte und die Form der Kommunikation beeinflussen.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
15. November 2009
Der vorliegende Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über zentrale Ergebnisse der psychologischen und soziologischen Forschung zur gesundheitlichen Risikowahrnehmung. Die Risikowahrnehmung durch Laien wird von einer großen Bandbreite psychologischer, sozialer, politischer und kultureller Faktoren beeinflusst. Die hier vorgestellten Einflussfaktoren können den drei Kategorien (a) Eigenschaften des Risikos, (b) Eigenschaften des Wahrnehmenden und seiner Situation sowie (c) Eigenschaften der Risikokommunikation zugeordnet werden. Neben Prozessen der individuellen Verarbeitung und Bewertung von Risikoinformationen spielen demnach auch soziale Prozesse der Risikovermittlung und -verstärkung eine wichtige Rolle, etwa über die Darstellung von Risikothemen in den Medien. Aus den Ergebnissen lassen sich Empfehlungen für die Gestaltung von gesundheitlicher Risikokommunikation ableiten, die vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kommunikationsziele diskutiert werden.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
18. Oktober 2009
Die Zahl der Antragsablehnungen von Mütter-Kind-Kuren steigt laut Müttergenesungswerk (MGW) an. Im ersten Halbjahr 2009 sei die Zahl der Ablehnungen durch die Krankenkassen bundesweit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 29 Prozent angestiegen, teilte die Organisation am Donnerstag in Berlin mit.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Immer weniger Mütter-Kuren genehmigt”
23. September 2009
dpa | Das Rauchverbot in Kneipen und öffentlichen Gebäuden hat zu einem unerwartet deutlichen Rückgang von Herzinfarkten geführt. In Europa und Nordamerika ging die Herzinfarkt-Rate um bis zu ein Drittel zurück, berichtet die britische Nachrichtenagentur PA. Bei Einführung der Rauchverbote in verschiedenen Ländern war ein so positives Ergebnis nicht erwartet worden. Die beiden Studien bündelten die Resultate einzelner Erhebungen, in die insgesamt Millionen von Menschen einbezogen waren.
Quelle: T-Online: Rauchverbot – Weniger Herzinfarkte dank Rauchverbot
weiterer Link: Ärzte-Zeitung
15. September 2009
Bei der Entlassung von Tumorpatienten aus der stationären Versorgung in die ambulante Betreuung kommt es gehäuft zu Problemen. Auf Initiative der regionalen Gesundheitskonferenz und im Auftrag des Gesundheitsamtes der Stadt Aachen wurden in Zusammenarbeit aller Krankenhäuser im Stadtgebiet Problembereiche identifiziert, die in unmittelbarem zeitlichem oder ursächlichem Zusammenhang mit der Entlassung der Patienten aus der stationären Behandlung in die ambulante Weiterbehandlung standen.
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14. Mai 2009
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert strengere
Mediengesetze, die Säuglinge vor TV-Experimenten schützen.
Anlass für diese Forderung ist eine neue RTL-Serie ab Juni, in
denen Teenager ihre elterlichen Fähigkeiten an fremden
Säuglingen testen. Der Kölner TV-Sender erweckt dabei den
Eindruck, als könne man ein sieben Monate altes Baby einige Tage
von seinen Eltern trennen, ohne dessen Gesundheit zu gefährden.
Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer – RTL: Show-Experimente mit Babys
4. Mai 2009
Komasaufen liegt bei Jugendlichen weiterhin voll im Trend. Das zeigen aktuelle Daten der Techniker Krankenkasse (TK). Laut Kasse ist die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte bei Kindern und Jugendlichen 2008 weiter gestiegen.
Immer mehr Jugendliche saufen sich ins Krankenhaus (07.04.09) – aerztlichepraxis.de