18. Februar 2010
Häusliche Gewalt und Partnergewalt gegen Frauen ist auch in Deutschland ein schwerwiegendes Problem mit weitreichenden sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen. Der Gesundheitssektor kann bei Intervention und Prävention eine entscheidende Rolle spielen, wenn Gewalt als Ursache für Verletzungen und Beschwerden frühzeitig erkannt wird. Screenings dienen der Identifizierung von Gewaltopfern. Während in anderen Ländern bereits Empfehlungen oder Vereinbarungen zum Screening nach Partnergewalt gegen Frauen in Gesundheitseinrichtungen vorliegen, steht die Diskussion in Deutschland noch am Anfang.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
Der starke Anstieg im Rauchverhalten Jugendlicher in den Jahren 1990 bis 2001 und die Festlegung des nationalen Gesundheitszieles „Tabakkonsum reduzieren“ waren für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) der Anlass, verstärkt Präventionsmaßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens im Jugendalter zu realisieren. Gegenstand dieses Beitrages sind die Angebote und Maßnahmen der BZgA im Rahmen ihrer „rauchfrei“-Jugendkampagne. Zur Förderung des Nichtrauchens im Jugendalter hat die BZgA im Jahr 2002 mit der „rauchfrei“-Jugendkampagne begonnen und diese in den Folgejahren kontinuierlich erweitert. Die systematische Kampagnendurchführung basiert auf einem zielorientierten Planungsprozess und richtet sich schwerpunktmäßig an Jugendliche unter 18 Jahren….
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
17. Februar 2010
Das in der Risikobewertung eingesetzte Methodenspektrum beinhaltet unterschiedliche Risikobegriffe, mit denen populationsbezogene oder individuelle Risiken abgeschätzt werden können. Ein zentrales Risikomaß in der Epidemiologie ist die Inzidenz, die zur Berechnung des relativen Risikos herangezogen wird. Dieses ergibt sich durch das Verhältnis der Inzidenzen exponierter im Vergleich zu nicht exponierten Personen, wobei sich die Exposition einer Person in der Regel auf einen bestimmten Risikofaktor bezieht. Das Exzessrisiko quantifiziert das Risiko einer exponierten Population, das über das Hintergrundrisiko einer nicht exponierten Population hinausgeht. Dieses Risiko wird in umweltepidemiologischen Bewertungen häufig auf eine konstante Expositionsdosis über einen bestimmten Zeitraum bezogen und als Unit Risk ausgedrückt. Da die Anwendbarkeit der in diesem Beitrag vorgestellten Risikomaße vom jeweiligen Studiendesign abhängig ist, werden zunächst die wichtigsten epidemiologischen Studientypen erläutert.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
Erkenntnisse über soziale Unterschiede im Rauchverhalten sind eine wesentliche Voraussetzung für eine zielgruppenorientierte Tabakprävention. Mit den in Deutschland verfügbaren Daten lässt sich bezüglich der Erwachsenenbevölkerung zeigen, dass Personen mit niedriger Bildung, niedrigem Berufsstatus und geringem Einkommen vermehrt rauchen. Hohe Rauchquoten finden sich außerdem bei arbeitslosen und alleinerziehenden Männern und Frauen und in bestimmten Migrantengruppen. Ein Vergleich zwischen den Bundesländern weist auf einen engen Zusammenhang zwischen der Rauchquote und der Armutsbetroffenheit hin
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
10. Dezember 2009
Nach Ansicht der Autorinnen hat Mobbing erfahrungsgemäß immer mit erheblichen Mängeln in der Arbeitsorganisation zu tun. Um Mobbing zu überwinden und zu vermeiden, müssen demnach die Arbeitsbedingungen im Sinne guter Arbeit gestaltet werden. Da psychische Belastungsfaktoren…
Quelle: ergo-online® – Mobbing: Was hilft dagegen? Was schützt davor?
16. November 2009
Gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung umfasst die Kommunikation gesundheitlicher Risiken, zum einen als wissenschaftlich abgesicherte Informationen über die Gesundheit gefährdende, beziehungsweise krank machende Faktoren, zum anderen als Darstellung von Möglichkeiten, diese Risiken zu vermeiden oder zu minimieren. Diese Kommunikation erfolgt in der Regel mit der Absicht, Personen zu einem gesundheitsfördernden/krankheitsvermeidenden Handeln zu motivieren. Eine als „gesundheitliche Aufklärung“ organisierte Risikokommunikation findet immer unter Kontextbedingungen statt, die die Themen, Inhalte und die Form der Kommunikation beeinflussen.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
15. November 2009
Der vorliegende Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über zentrale Ergebnisse der psychologischen und soziologischen Forschung zur gesundheitlichen Risikowahrnehmung. Die Risikowahrnehmung durch Laien wird von einer großen Bandbreite psychologischer, sozialer, politischer und kultureller Faktoren beeinflusst. Die hier vorgestellten Einflussfaktoren können den drei Kategorien (a) Eigenschaften des Risikos, (b) Eigenschaften des Wahrnehmenden und seiner Situation sowie (c) Eigenschaften der Risikokommunikation zugeordnet werden. Neben Prozessen der individuellen Verarbeitung und Bewertung von Risikoinformationen spielen demnach auch soziale Prozesse der Risikovermittlung und -verstärkung eine wichtige Rolle, etwa über die Darstellung von Risikothemen in den Medien. Aus den Ergebnissen lassen sich Empfehlungen für die Gestaltung von gesundheitlicher Risikokommunikation ableiten, die vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kommunikationsziele diskutiert werden.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
18. Oktober 2009
Die Zahl der Antragsablehnungen von Mütter-Kind-Kuren steigt laut Müttergenesungswerk (MGW) an. Im ersten Halbjahr 2009 sei die Zahl der Ablehnungen durch die Krankenkassen bundesweit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 29 Prozent angestiegen, teilte die Organisation am Donnerstag in Berlin mit.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “Immer weniger Mütter-Kuren genehmigt”