Die Fatigue Skala (FS) stellt ein international verbreitetes Instrument zur Diagnostik anhaltender Erschöpfungszustände dar. Ziel zweier Studien war die psychometrische Überprüfung der deutschen FS. (weiterlesen…)
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The objective of this study was to examine the effectiveness of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on depression, anxiety and psychological distress across populations with different chronic somatic diseases.
A systematic review and meta-analysis were performed to examine the effects of MBSR on depression, anxiety, and psychological distress. The influence of quality of studies on the effects of MBSR was analyzed.
Eight published, randomized controlled outcome studies were included. An overall effect size on depression of 0.26 was found, indicating a small effect of MBSR on depression. The effect size for anxiety was 0.47. However, quality of the studies was found to moderate this effect size. When the studies of lower quality were excluded, an effect size of 0.24 on anxiety was found. A small effect size (0.32) was also found for psychological distress.
It can be concluded that MBSR has small effects on depression, anxiety and psychological distress in people with chronic somatic diseases. Integrating MBSR in behavioral therapy may enhance the efficacy of mindfulness based interventions.
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Die tumorbedingte Fatigue ist ein verbreitetes und den Patienten sehr belastendes Syndrom im Rahmen der Krebserkrankung und -therapie. Tumorbedingte Fatigue (im angloamerikanischen Sprachraum als cancer-related fatigue, CRF, bezeichnet) geht einher mit dem subjektiven Gefühl von physischer und mentaler Müdigkeit, Erschöpfung, Energieverlust und wenig Möglichkeiten der Erholung. Es geht weit über das „normale” Maß an Erschöpfung hinaus, was gesunde Personen erleben. Tumorbedingte Fatigue kommt als Folge der Krebserkrankung selbst und als Nebeneffekt der Krebstherapie vor. (weiterlesen…)
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Viele Krebspatienten leiden an Depressionen. Britische Palliativmediziner und Psychologen haben untersucht, wie sich diese auf den Krankheitsverlauf auswirken. Sie erfassten die Depressionssymptomatik von 87 Palliativpatienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium zu drei Zeitpunkten. Es zeigte sich, dass die nichtdepressiven Patienten signifikant länger lebten als die depressiven.
Der negative Einfluss von Depressionen auf die Lebensqualität und Mortalität ist auch bei anderen Erkrankungen zu beobachten, beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So leben depressive Patienten nach einem Schlaganfall nachweislich kürzer als nichtdepressive Patienten. Daneben führen Depressionen zu Todessehnsucht, häufigeren Krankenhauseinweisungen und längeren Klinikaufenthalten. Die Autoren fordern daher, dass Krebspatienten rechtzeitig und fachgerecht auf Depressionen behandelt werden. In der Regel werden Depressionen bei Krebspatienten von den Behandlern jedoch übersehen oder als „normale Begleiterscheinung“ hingenommen.
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Schätzungsweise 30 % der Depressionen im klinischen Setting verlaufen chronisch und gehen mit erheblichen Beeinträchtigungen, hohen Gesundheitskosten und immensem Leidensdruck einher. Bisherige pharmakologische und psychotherapeutische Behandlungsansätze sind bei dieser Patientengruppe weniger effektiv als bei akuten depressiven Episoden. Mit dem Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) von James McCullough wurde ein spezifisch auf chronische Depression zugeschnittenes Psychotherapieverfahren entwickelt, (weiterlesen…)
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Patienten mit chronisch unspezifischem Rückenschmerz weisen vermehrt psychische Beeinträchtigungen bzw. manifeste psychische Störungen auf, wobei ein hoher Chronifizierungsgrad mit einem Anstieg komorbider psychischer Störungen einhergeht. Bisherige Ansätze in der stationären orthopädischen Rehabilitation dieser Patientengruppe weisen unzureichend nachhaltige Rehabilitationseffekte auf, was darauf zurückgeführt werden kann, dass das Angebot an spezifischen psychologischen Interventionen bislang noch unzureichend ist.
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Depressive Erkrankungen führen häufig zu Arbeitsunfähigkeit und zu Gewährung von Renten aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit. Die rehabilitativen Angebote der gesetzlichen Rentenversicherung werden oftmals nicht oder sehr spät in Anspruch genommen. Die Krankheitsverläufe bergen ein hohes Chronifizierungsrisiko. Lösungsmöglichkeiten könnten eine bessere Vernetzung der verschiedenen Leistungsträger und Leistungsanbieter und ein Reha-Fallmanagement sein.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
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Chronische Depression gilt in der klinischen Praxis als besonders schwer behandelbar. Die Befundlage zu dieser Annahme ist jedoch unbefriedigend. Die wenigen existierenden Effektivitätsstudien zu verschiedenen Formen von Psychotherapie bei chronischen Depressionen (z. B. KVT, IPT, CBASP) zeigen tatsächlich, dass die Wirksamkeit eines rein psychotherapeutischen Vorgehens bei chronischen Depressionen begrenzt zu sein scheint; es gibt jedoch Hinweise auf additive Effekte im Rahmen einer Kombinationsbehandlung mit Psychopharmaka. Welchen spezifischen Nutzen neue oder modifizierte Behandlungsverfahren gegenüber klassischen Behandlungsverfahren haben, ist offen, da bislang keine Studien existieren, die diese Verfahren direkt mit klassischen Behandlungsansätzen vergleichen. Weiterhin offen bleibt, inwieweit die schlechten Behandlungsergebnisse tatsächlich der Chronizität der depressiven Störung geschuldet sind, oder ob andere Faktoren, wie eine hohe Achse-II-Komorbidität, den Ausschlag dafür geben.
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