27. Januar 2010
The objective of this study was to examine the effectiveness of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on depression, anxiety and psychological distress across populations with different chronic somatic diseases.
A systematic review and meta-analysis were performed to examine the effects of MBSR on depression, anxiety, and psychological distress. The influence of quality of studies on the effects of MBSR was analyzed.
Eight published, randomized controlled outcome studies were included. An overall effect size on depression of 0.26 was found, indicating a small effect of MBSR on depression. The effect size for anxiety was 0.47. However, quality of the studies was found to moderate this effect size. When the studies of lower quality were excluded, an effect size of 0.24 on anxiety was found. A small effect size (0.32) was also found for psychological distress.
It can be concluded that MBSR has small effects on depression, anxiety and psychological distress in people with chronic somatic diseases. Integrating MBSR in behavioral therapy may enhance the efficacy of mindfulness based interventions.
Quelle: ScienceDirect – Journal of Psychosomatic Research : The effects of mindfulness-based stress reduction therapy on mental health of adults with a chronic medical disease: A meta-analysis
15. Januar 2010
Die Betroffenen haben Angst, sich mit Computern auseinanderzusetzen. In der heutigen Zeit kommt man in Beruf und Freizeit kaum noch um die moderne Technik herum.
Fast in allen Bereichen des Lebens spielen Computer heutzutage eine Rolle. Man findet sie in Büros und Produktionsstätten, in Form von Microchips in Handys, Bank- und Fahrkartenautomaten und in vielen anderen Geräten. Ihre Omnipräsenz erfordert es, mit ihnen umgehen zu können, ansonsten gerät man schnell ins Abseits und erleidet in Schule, Beruf und Alltag viele Nachteile. …
(weiterlesen…)
14. November 2009
12. August 2009
Die funktionelle Kernspintomographie (fMRT) hat in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Forschung zu einem großen Erkenntnisgewinn über neurobiologische Mechanismen bei Angsterkrankungen geführt. In dieser Übersichtsarbeit werden zunächst die neuronalen Grundlagen des Angstkreislaufs bei Gesunden zusammengefasst, welche auf Studien zur klassischen Furchtkonditionierung basieren. Anschließend wird auf verzerrte kognitive Mechanismen bei Patienten mit Angststörungen näher eingegangen, und es werden Bezüge zu neurobiologischen Korrelaten hergestellt. Aktuelle Ergebnisse von fMRT-Studien bei Patienten mit Angsterkrankungen zeigen, dass (weiterlesen…)
28. Juli 2009
Die moderne Psychopharmakotherapie von Angsterkrankungen begann mit der Beobachtung von Donald Klein und Max Fink, dass Imipramin antipanisch wirksam ist. Darauf aufbauend wurde die heute gebräuchliche Klassifikation von Angsterkrankungen entwickelt. Die akut anxiolytisch wirksamen Benzodiazepine sollten aufgrund von Nebenwirkungen und dem Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzials nur in Ausnahmenfällen angewendet werden. Derzeit werden selektive Serotonin- bzw. Serotonin- und Noradrenalin-Rückaufnahme-Inhibitoren als Mittel der ersten Wahl in der Psychopharmakotherapie von Angsterkrankungen angesehen. (weiterlesen…)
27. Juli 2009
Soziale Phobie gehört epidemiologischen Studien zufolge zu den häufigsten psychischen Störungen und führt bei Betroffenen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Im vorliegenden Übersichtsartikel werden zunächst die Symptomatik und diagnostische Instrumente beschrieben und biologische, lerntheoretische und kognitive Theorien zur Ätiologie der sozialen Phobie erläutert. Anschließend werden Interpersonelle und Psychodynamische Therapie, Kognitive Verhaltenstherapie basierend auf dem Modell von Clark und Wells (1995) sowie Vorgehensweisen bei komorbiden Störungen als mögliche Behandlungsansätze vorgestellt und diskutiert.
Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag
26. Juli 2009
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hat sich in empirischen Studien als wirksame Behandlungsform von Panikstörungen mit Agoraphobie erwiesen. Zu den zentralen Behandlungskomponenten gehören a) Psychoedukation über Angst und Panik, b) kognitive Interventionen, um die Tendenz zu Missinterpretationen körperlicher Wahrnehmungen zu vermindern, c) interozeptive und in vivo Exposition sowie d) Bewältigungskompetenzen zur Beeinflussung von körperlichen Symptomen, wie beispielsweise Entspannungs- und Atemtechniken. Empirische Befunde zur Effektivität dieser Interventionen werden vorgestellt und abschließend hinsichtlich ihrer Bedeutung im Rahmen einer evidenzbasierten Therapie der Panikstörung mit und ohne Agoraphobie in der Praxis diskutiert.
Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag
25. Juli 2009
Der Bedarf an Psychotherapie im Alter steigt stetig. Grund dafür sind die veränderte Bevölkerungszusammensetzung sowie die steigende Bereitschaft älterer Patienten, Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. In der Versorgungsrealität ist jedoch nur ein Bruchteil der Patienten in ambulanten Psychotherapien über 60 Jahre alt. Ein möglicher Grund dafür könnte in der Unsicherheit der Behandler liegen, inwiefern eine altersspezifische Behandlungsform notwendig ist. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über bisherige Forschungsergebnisse zur Psychotherapie von Angststörungen im Alter und diskutiert die Frage, ob und welche Adaptation des psychotherapeutischen Vorgehens für diese Behandlungsgruppe notwendig ist. Insbesondere werden empirische Belege dafür präsentiert, ob bestimmte Formen der Psychotherapie wie zum Beispiel Expositionstherapie kontraindiziert sind. Darüber hinaus wird exemplarisch die Behandlung eines älteren Patienten mit einer spezifischen Phobie dargestellt.
Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag