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Reha-Psychologie – Aktuell - Klinische Psychologie in der medizinischen Rehabilitation


7. Februar 2010

Messung chronischer Erschöpfung

Die Fatigue Skala (FS) stellt ein international verbreitetes Instrument zur Diagnostik anhaltender Erschöpfungszustände dar. Ziel zweier Studien war die psychometrische Überprüfung der deutschen FS.  (weiterlesen…)

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26. Januar 2010

The Role of Screenings Methods and Risk Profile Assessments in Prevention and Health Promotion Programmes: An Ethnographic Analysis

In prevention and health promotion interventions, screening methods and risk profile assessments are often used as tools for establishing the interventions’ effectiveness, for the selection and determination of the health status of participants. The role these instruments fulfil in the creation of effectiveness and the effects these instruments have themselves remain unexplored. In this paper, we have analysed the role screening methods and risk profile assessments fulfil as part of prevention and health promotion programmes in the selection, enrolment and participation of participants. Our analysis showed, that screening methods and health risk assessments create effects as they objectify health risks and/or the health status of individuals, i.e., they select the individuals ‘at risk’ and indicate the lifestyle modifications these people are required to make in order to improve their health. Yet, these instruments also reduce the group of participants thereby decreasing the possible effect of interventions, as they provide the legitimisation for people to make choices to whether they enrol or not and what lifestyle changes they incorporate into their lives.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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25. Januar 2010

Psychophysiologische Aussagebeurteilung: Aktueller Stand und neuere Entwicklungen

Ziel der psychophysiologischen Aussagebeurteilung ist die Differenzierung von Tätern und Unschuldigen auf der Basis physiologischer Reaktionen auf spezifische Fragen. Die beiden wichtigsten Befragungstechniken, der Kontroll- oder Vergleichsfragentest sowie der Tatwissentest, werden im vorliegenden Artikel dargestellt und hinsichtlich ihrer Testgüte miteinander verglichen. Dabei wird insbesondere die individualdiagnostische Eignung „klassischer“ polygraphischer Kenngrößen, die auf der Aktivität des autonomen Nervensystems beruhen, diskutiert. Anschließend werden neuere Ansätze, die auf der Messung der Gehirnaktivität mittels Elektroenzephalogramm oder bildgebender Verfahren beruhen, vorgestellt und kritisch gewürdigt.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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24. Januar 2010

Fahrrad-Zeichen-Tests und ihr Einsatz in der neuropsychologischen Diagnostik

Zeichnungen von Fahrrädern werden seit langem in der neuropsychologischen Diagnostik eingesetzt. Lezak schlug ein formales System zu ihrer Bewertung vor. Anhand einer Stichprobe von 200 neurologischen Patienten werden Daten zur Reliabilität und Validität vorgestellt. Die Interrater-Übereinstimmung betrug 0,95; die Retestreliabilität wurde bei einem Intervall von einem bzw. drei Tagen auf 0.67 geschätzt. Männliche Patienten erreichten bessere Testwerte als weibliche, rechtshemisphärisch geschädigte Patienten höhere als linkshemisphärisch geschädigte; in der Gesamtstichprobe waren die Testwerte schwach mit dem Lebensalter und dem Bildungsniveau assoziiert. Substanzielle Korrelationen wurden mit anderen neuropsychologischen Testvariablen erhalten. Der BDT stellt ein kurzes, rasch und auch bettseitig einsetzbares Instrument für eine siebtestmäßige Erfassung visuo-konstruktiver Leistungen dar, das kognitive Störungen bei zerebral Geschädigten abzubilden in der Lage ist.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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22. Januar 2010

Veränderungsmessung in der Psychotherapie mit dem Ergebnisfragebogen (EB-45)

Für ein kontinuierliches Monitoring psychotherapeutischer Veränderungen sind kurze, valide und veränderungssensitive Instrumente erforderlich. Die Eignung des Ergebnisfragebogens (EB-45) zu diesem Zweck wurde in dieser Studie untersucht. Anhand einer Bevölkerungsstichprobe (n = 232), einer Stichprobe von Bahnpendlern (n = 615), einer Stichprobe ambulanter Psychotherapiepatienten (n = 671) und einer Stichprobe stationärer Psychotherapiepatienten (n = 960) wurden Aspekte der konvergenten und diskriminativen Validität sowie die Veränderungssensitivität des Ergebnisfragebogens untersucht. Weiter wurden für die externen Kriterien “Suizidgedanken” und “Arbeitsfähigkeit” Sensitivitäts-Spezifitätsanalysen durchgeführt. Für die beiden klinischen Stichproben zeigte sich auf einzelnen Skalen des EB-45 eine Abhängigkeit vom Geschlecht, Alter und der klinischen Diagnose. Mäßige Konkordanzen (κ ~0.4) ergaben sich mit der Symptom-Checkliste und deren Kurzform, dem Brief Symptom Inventory, geringe Konkordanzen mit dem Fragebogen zur Lebenszufriedenheit und dem Gießener Beschwerdebogen. Die Diskrimination zwischen den klinischen und nicht-klinischen Stichproben war auf den einzelnen Subskalen und der Gesamtskala gut.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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21. Januar 2010

Fragebogen zur Messung beruflicher Gratifikationskrisen

Das zur Erklärung gesundheitlicher Risiken infolge chronischer psychomentaler und sozioemotionaler Arbeitsbelastungen entwickelte Modell beruflicher Gratifikationskrisen ist in verschiedenen, z.T. internationalen epidemiologischen und experimentellen Untersuchungen anhand eines standardisierten Messverfahrens erfolgreich überprüft worden. Erstmals werden hier Ergebnisse der psychometrischen Testung des Messverfahrens an einer für die erwerbstätige Bevölkerung Deutschlands repräsentativen Stichprobe vorgestellt (N = 666 Männer und Frauen; durchschnittliches Alter: 40.1±11.2).

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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8. Dezember 2009

Entwicklung eines neuen Instruments zur adaptierten Diagnostik psychischer Störungen nach ICD-10: PsyPAM – Psychosomatisches Patienten-Arzt-Modul

Die Arbeit gibt einen Überblick über die Entwicklung und erste klinische Erprobung eines diagnostischen Systems zur computergestützten adaptiven Diagnostik psychischer Störungen.
Entwickelt wurde das Psychosomatische Patienten-Arzt-Modul (PsyPAM), ein teilstandardisiertes, computergestütztes Interviewverfahren, das die häufigsten Störungen nach Kapitel F der ICD-10 abdeckt. Im Rahmen einer Pilotstudie wurden n=115 Patienten als Referenz klinisch sowie computergestützt mit dem PsyPAM diagnostiziert.
Über 88% der klinisch gestellten Diagnosen konnten mit dem PsyPAM erfasst werden. Die Bearbeitungszeit für das PsyPAM lag bei durchschnittlich 22,3 min.
Das PsyPAM scheint als Screeninginstrument für eine breitere Erprobung im klinischen Alltag erfolgversprechend zu sein, da es leicht handhabbar ist, eine kurze Bearbeitungszeit erfordert und auf dem ICD-10-System basiert.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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24. November 2009

Erfassung von positivem Verhalten und Erleben bei Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in der Rehabilitation – der Hamburger Selbstfürsorgefragebogen (HSF)

Für die Behandlung von Patienten mit chronischen psychischen Erkrankungen stellt sich die Frage, inwiefern sie dabei unterstützt werden können, gesundheitsförderliche Einstellungen und Verhaltensweisen (Ressourcen) zu entwickeln bzw. gesundheitsschädliche Einstellungen und Verhaltensweisen zu reduzieren. Bisher fehlen zur Überprüfung dieser Fragestellung allerdings noch ausreichend geprüfte standardisierte Instrumente. Im Folgenden wird die psychometrische Überprüfung des Hamburger Selbstfürsorgefragebogens (HSF) vorgestellt. Fokussiert werden neben der Reliabilität die faktorielle Validität, die Kriteriumsvalidität sowie die Änderungssensitivität.

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