2. März 2010
Although employers commonly review administrative database indicators to assess depression treatment quality, they do not know whether these indicators predict relevant outcomes like absenteeism. In 230 employed patients in five health plans, we tested how administrative database-derived indicators for antidepressant medication and psychotherapy provided during the first 6 months of a new depression treatment episode predicted patient-reported absenteeism change over 12 months. The medication indicator was not significantly associated with absenteeism change over 12 months (p= .64); however, the psychotherapy indicator was significantly associated with an average 26.1% improvement in absenteeism over 12 months (p< .05). If subsequent studies confirm the results we report, quality monitoring initiatives interested in employer-relevant indicators of depression treatment quality should examine administrative database indicators of psychotherapy.
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
17. Februar 2010
Erkenntnisse über soziale Unterschiede im Rauchverhalten sind eine wesentliche Voraussetzung für eine zielgruppenorientierte Tabakprävention. Mit den in Deutschland verfügbaren Daten lässt sich bezüglich der Erwachsenenbevölkerung zeigen, dass Personen mit niedriger Bildung, niedrigem Berufsstatus und geringem Einkommen vermehrt rauchen. Hohe Rauchquoten finden sich außerdem bei arbeitslosen und alleinerziehenden Männern und Frauen und in bestimmten Migrantengruppen. Ein Vergleich zwischen den Bundesländern weist auf einen engen Zusammenhang zwischen der Rauchquote und der Armutsbetroffenheit hin
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag
21. Januar 2010
Das zur Erklärung gesundheitlicher Risiken infolge chronischer psychomentaler und sozioemotionaler Arbeitsbelastungen entwickelte Modell beruflicher Gratifikationskrisen ist in verschiedenen, z.T. internationalen epidemiologischen und experimentellen Untersuchungen anhand eines standardisierten Messverfahrens erfolgreich überprüft worden. Erstmals werden hier Ergebnisse der psychometrischen Testung des Messverfahrens an einer für die erwerbstätige Bevölkerung Deutschlands repräsentativen Stichprobe vorgestellt (N = 666 Männer und Frauen; durchschnittliches Alter: 40.1±11.2).
Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag
17. Januar 2010
Welche Psychotherapeuten würden sich Therapeuten für die eigene Psychotherapie wählen? Dieser Frage sind Psychologen um John Norcross von der Universität Scranton (USA) nachgegangen. Sie befragten 727 Psychotherapeuten, 261 Psychologen, 234 Sozialarbeiter und 232 psychologische Berater im District of Columbia nach ihren Auswahlkriterien und kamen zu folgenden Ergebnissen: Als besonders wichtige Eigenschaften von Therapeuten wurden Kompetenz, Wärme, Fürsorge, Berufserfahrung und Offenheit erachtet. Die Befragten bevorzugten gleichgeschlechtliche Therapeuten. Auch beim Beruf achteten die Befragten auf Übereinstimmungen, das heißt Psychologen, Sozialarbeiter und Berater bevorzugten Behandler mit gleicher Berufsausbildung. Hinsichtlich der therapeutischen Orientierung fiel die Wahl der Befragten vorwiegend auf…
Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Archiv “Wahl des Therapeuten: Möglichst viele Übereinstimmungen erwünscht” (10.01.2010)
15. Januar 2010
Die Betroffenen haben Angst, sich mit Computern auseinanderzusetzen. In der heutigen Zeit kommt man in Beruf und Freizeit kaum noch um die moderne Technik herum.
Fast in allen Bereichen des Lebens spielen Computer heutzutage eine Rolle. Man findet sie in Büros und Produktionsstätten, in Form von Microchips in Handys, Bank- und Fahrkartenautomaten und in vielen anderen Geräten. Ihre Omnipräsenz erfordert es, mit ihnen umgehen zu können, ansonsten gerät man schnell ins Abseits und erleidet in Schule, Beruf und Alltag viele Nachteile. …
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10. Dezember 2009
Nach Ansicht der Autorinnen hat Mobbing erfahrungsgemäß immer mit erheblichen Mängeln in der Arbeitsorganisation zu tun. Um Mobbing zu überwinden und zu vermeiden, müssen demnach die Arbeitsbedingungen im Sinne guter Arbeit gestaltet werden. Da psychische Belastungsfaktoren…
Quelle: ergo-online® – Mobbing: Was hilft dagegen? Was schützt davor?
3. Dezember 2009
Psychische Belastungen und Beeinträchtigungen in der Arbeitswelt sind mittlerweile ein weitverbreitetes Phänomen. Dabei sind leistungsfähige MitarbeiterInnen gerade im personalintensiven Dienstleistungssektor als Erfolgsfaktor und Qualitätsmerkmal von entscheidender Bedeutung für die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens. Die wachsende sozialmedizinische und gesundheitspolitische Bedeutung von Burnout-Syndromen zeigt sich in dem steigenden Anteil psychischer Störungen bei den Krankenständen. Nach Erörterung begrifflicher und diagnostischer Aspekte von Burnout werden als Indikatoren für Burnout Medikamentenmissbrauch, Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühverrentungen beleuchtet und psychosoziale Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz diskutiert. Ansatzpunkte der psychosozialen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz als Methoden- und Maßnahmenbündel zur Burnout-Prävention werden vorgestellt.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
2. Dezember 2009
Am 18. Juni 2009 fand im Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Dresden eine Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege zum Thema “Prävention von psychischer Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz” statt.
Die Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen bietet folgende Vortragsfolien des Workshops zum Download an:
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