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Reha-Psychologie – Aktuell - Klinische Psychologie in der medizinischen Rehabilitation


6. Februar 2010

Traumatisierte Therapeuten? Ein Überblick über sekundäre Traumatisierung

Sekundäre Traumatisierung umfasst Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und negativ verzerrte Grundüberzeugungen, die Trauma-Therapeuten durch die Konfrontation mit Berichten über traumatische Ereignisse seitens ihrer Patienten entwickeln. Diese systematische Übersicht untersucht, inwieweit theoretische Veröffentlichungen zu sekundärer Traumatisierung auch eine empirische Grundlage haben. Wir fassen 21 quantitative Studien zu den psychologischen Konsequenzen trauma-therapeutischer Arbeit zusammen. In etwa der Hälfte der Studien gab es (weiterlesen…)

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28. Januar 2010

Hartmannbund kritisiert neues Hochschulgesetz in Niedersachsen

Der Hartmannbund (HB), Landesverband Niedersachsen, kritisiert den Entwurf zum neuen Hochschulgesetz (NHG) in Niedersachsen. Er sieht vor, dass jeder zukünftig nach dreijähriger Berufspraxis das mit seinem gelernten Beruf verwandte Fach studieren kann. „Das wird den Ärztemangel in Niedersachsen noch weiter verschärfen“, kommentierte HB-Landesvorsitzender Bernd Lücke.
Laut HB vermitteln weder der Realschulabschluss noch drei Jahre Berufsschule sowie drei Jahre Berufserfahrung die für das Medizinstudium zwingend erforderlichen naturwissenschaftlichen Grundlagen. (weiterlesen…)

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Medizinstudium ohne Abitur für Arzthelferinnen

Voraussetzung: Sie müssen in ihrem Beruf ausgebildet sein und mindestens drei Jahre Berufserfahrung haben, um fachbezogen zu studieren. Die Neuregelung betrifft alle Berufstätigen. Das hat das Niedersächsische Kabinett im Zuge der Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) beschlossen und will den Beschluss nun in den Landtag einbringen. Kompetenzen, die in der Praxis erworben wurden, können damit ohne Abitur und ohne weitere Vorprüfungen auf ein Studium angerechnet werden. Derzeit dürfen nur Meister, Techniker, Betriebswirte oder besonders begabte Berufstätige ohne Abitur studieren, und zwar über Stipendien.

Quelle: Medizinstudium ohne Abitur für Arzthelferinnen

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26. Januar 2010

The Role of Screenings Methods and Risk Profile Assessments in Prevention and Health Promotion Programmes: An Ethnographic Analysis

In prevention and health promotion interventions, screening methods and risk profile assessments are often used as tools for establishing the interventions’ effectiveness, for the selection and determination of the health status of participants. The role these instruments fulfil in the creation of effectiveness and the effects these instruments have themselves remain unexplored. In this paper, we have analysed the role screening methods and risk profile assessments fulfil as part of prevention and health promotion programmes in the selection, enrolment and participation of participants. Our analysis showed, that screening methods and health risk assessments create effects as they objectify health risks and/or the health status of individuals, i.e., they select the individuals ‘at risk’ and indicate the lifestyle modifications these people are required to make in order to improve their health. Yet, these instruments also reduce the group of participants thereby decreasing the possible effect of interventions, as they provide the legitimisation for people to make choices to whether they enrol or not and what lifestyle changes they incorporate into their lives.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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25. Januar 2010

Tatort Gehirn

Die Fragen von Determiniertheit und Beeinflussbarkeit menschlichen Verhaltens bestimmen große Teile der gegenwärtigen Neurokognition. Gerade für den Bereich delinquenten Verhaltens werden dessen Beweggründe heutzutage auch im juristischen Kontext immer häufiger und intensiver erforscht. Dahinter steht in der Regel ein Menschenbild, das einerseits Menschen als grundsätzlich verantwortlich für ihr Tun ansieht, andererseits bestimmte Gründe und Determinanten berücksichtigt, die die Verantwortlichkeit einschränken können. Es wird die These vertreten und belegt, dass diese Unterscheidung eine artifizielle ist und stattdessen von einer grundsätzlichen Determiniertheit jedweden Verhaltens ausgegangen werden muss. Begründet wird diese mit der These, dass unsere genetische Ausstattung, die bis zur Gegenwart gemachten Erfahrungen und die gegenwärtige biopsychosoziale Konstitution das Verhalten vollständig determinieren und dass wir dementsprechend nicht die Wahl haben, uns alternativ zu verhalten.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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24. Januar 2010

Fahrrad-Zeichen-Tests und ihr Einsatz in der neuropsychologischen Diagnostik

Zeichnungen von Fahrrädern werden seit langem in der neuropsychologischen Diagnostik eingesetzt. Lezak schlug ein formales System zu ihrer Bewertung vor. Anhand einer Stichprobe von 200 neurologischen Patienten werden Daten zur Reliabilität und Validität vorgestellt. Die Interrater-Übereinstimmung betrug 0,95; die Retestreliabilität wurde bei einem Intervall von einem bzw. drei Tagen auf 0.67 geschätzt. Männliche Patienten erreichten bessere Testwerte als weibliche, rechtshemisphärisch geschädigte Patienten höhere als linkshemisphärisch geschädigte; in der Gesamtstichprobe waren die Testwerte schwach mit dem Lebensalter und dem Bildungsniveau assoziiert. Substanzielle Korrelationen wurden mit anderen neuropsychologischen Testvariablen erhalten. Der BDT stellt ein kurzes, rasch und auch bettseitig einsetzbares Instrument für eine siebtestmäßige Erfassung visuo-konstruktiver Leistungen dar, das kognitive Störungen bei zerebral Geschädigten abzubilden in der Lage ist.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Neurologische Erkrankungen und psychische Störungen: gesundheitsbezogene Lebensqualität und Kostenfaktoren

Die Untersuchung vergleicht die Prävalenz psychischer Störungen bei Personen mit versus ohne neurologischen Erkrankungen sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQOL) und gesundheitsökonomischen Kostenindikatoren zwischen diesen Gruppen. Die Daten basieren auf dem bundesweiten Gesundheitssurvey (BGS 1998/99; repräsentative Erwachsenenstichprobe 18 – 65 Jahre, N=4181). Für eine Teilstichprobe von N=187 Teilnehmern mit mindestens einer neurologischen Diagnose (Lifetime) wurden die 12-Monats- Prävalenzen psychischer Störungen (DSM-IV; klinisches Interview: CIDI), ihr Zusammenhang mit der HRQOL (SF-36) und gesundheitsökonomischen Indikatoren (Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Ausfalltage) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ohne neurologische Erkrankung untersucht.
Neurologische Erkrankungen gehen mit einer erhöhten Prävalenz psychischer Störungen einher (38.9 % vs. 30,8 %). Wenn psychische Störungen vorliegen, stehen diese bei der Gruppe mit neurologischer Diagnose mit einer verminderten psychischen und körperlichen HRQOL sowie ungünstigeren gesundheitsökonomischen Indikatoren (erhöhte Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, erhöhte Anzahl an krankheitsbedingten Ausfalltagen) im Zusammenhang

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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23. Januar 2010

Veränderungen des subjektiven Zeiterlebens im Alter

Bereits William James hat in seinem Hauptwerk von 1890 darauf verwiesen, dass gleiche Zeitintervalle mit zunehmendem Alter kürzer erlebt werden, was die Zeiteinheiten Jahr, Monat und Tag betreffen. Ob dies jedoch auch für den Stunden-, Minuten- und Sekundenbereich zutrifft wurde von James bezweifelt. In der vorliegenden Untersuchung wird dieser «kleinere Zeitbereich» einer systematischen Überprüfung unterzogen. (weiterlesen…)

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