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Reha-Psychologie – Aktuell - Klinische Psychologie in der medizinischen Rehabilitation


23. Februar 2009

Wie aussagekräftig sind Kundenbefragungen in der medizinischen Rehabilitation von psychisch Kranken?

In Deutschland haben Kundenbefragungen im Rehabilitationsbereich mittlerweile hohe politische Bedeutung, seit die Deutsche Rentenversicherung das Patientenurteil als einen zentralen Ergebnisparameter definiert hat. Sowohl die theoretische Konzeptualisierung als auch die empirische Befundlage legen die Vermutung nahe, dass es sich bei Patientenzufriedenheit um ein überwiegend von subjektiven Faktoren abhängiges Konstrukt handelt, das nur wenig mit den objektiven Gegebenheiten der Versorgung zu tun hat.
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21. Februar 2009

Prädiktoren des Alltagstransfers eines stationär erlernten Entspannungstrainings

Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung, welche Variablen zu Beginn und zum Ende des stationären Aufenthalts den erfolgreichen Alltagstransfer eines PR-Entspannungstrainings (Progressive Relaxation [PR] nach Jacobson) in einer psychosomatischen Rehabilitation drei Monate nach dem Aufenthalt prognostizieren.

Insgesamt 80 Patienten, die sich in einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik befanden, wurden zu Beginn (T1) und zum Ende ihres Aufenthalts (T2) sowie postalisch drei Monate nach dem Aufenthalt (T3) untersucht. Alle Patienten nahmen an einem PR-Kurs teil. … Der Alltagstransfer wurde als erfolgreich definiert, wenn die Patienten drei Monate nach dem Aufenthalt noch mindestens ein- bis zweimal pro Woche PR praktizierten.

Insgesamt war bei 52,5% der Patienten der Alltagstransfer nach drei Monaten erfolgreich.

Intrinsische Teilnahmemotive und eigenständiges Üben sind signifikante Prädiktoren des langfristigen Therapieerfolges der PR. Dies weist auf die Notwendigkeit der Besprechung und Diskussion der Teilnahmemotive zu Beginn sowie der Übungshäufigkeit während eines PR-Kurses hin.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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Leitlinie für die Rehabilitation von Patientinnen mit Brustkrebs aus der Perspektive der Einrichtungen – Ergebnisse einer Anwenderbefragung zur Akzeptanz und Praktikabilität der Pilotversion

Die Pilotphase zur Einführung der Reha-Leitlinie für Patientinnen mit Brustkrebs der Deutschen Rentenversicherung wurde mit einer Anwenderbefragung begleitet, die den onkologischen Rehabilitationseinrichtungen Gelegenheit gab, die neue Leitlinie zu kommentieren und Änderungen anzuregen.

Methodik: In der zweiten Hälfte des Jahres 2007 wurden insgesamt 57 onkologische Rehabilitationseinrichtungen angeschrieben, die pro Jahr mehr als 50 Patientinnen der Deutschen Rentenversicherung Bund mit der Diagnose Brustkrebs (ICD-10: C50) behandelten.
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20. Februar 2009

Multimodale Schmerztherapie

Als „multimodale Schmerztherapie“ wird eine inhaltlich eng abgestimmte multidisziplinäre und integrative Behandlung in Kleingruppen bezeichnet. Eingebunden sind somatische, körperlich und psychologisch übende sowie psychotherapeutische Verfahren. Bei chronischen Schmerzsyndromen mit komplexen körperlichen, seelischen und sozialen Folgen ist eine Therapieintensität von mindestens 100 h notwendig. Unter diesen Voraussetzungen ist das Verfahren anderen Therapiearten nachweislich überlegen, und im Falle eines Versagens monodisziplinärer und/oder ambulanter Maßnahmen haben gesetzlich Versicherte einen rechtlichen Anspruch darauf.
Eine medizinische Indikation besteht bei Patienten mit bereits chronifizierten Schmerzsyndromen, aber auch bei erhöhtem Chronifizierungsrisiko mit dem Ziel, den Chronifizierungsprozess aufzuhalten. Relative Kontraindikationen sind fehlende Veränderungsmotivation, ausgeprägte psychische Störungen, schwerere Psychopathologien und Suchtproblematik. Die Versorgungslage ist in der BRD derzeit ungenügend.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Neurobiologische Korrelate von Psychotherapie bei Angst- und Persönlichkeitsstörungen

Die Darstellung hirnfunktioneller Korrelate von Psychotherapieeffekten könnte, so ist die Erwartung, Rückschlüsse auf die Wirkmechanismen umschriebener psychotherapeutischer Interventionen erlauben und im besten Fall ermöglichen, Prädiktoren für das Ansprechen auf unterschiedliche Therapiemethoden oder für einen drohenden Rückfall zu detektieren. Vor dem Hintergrund eines recht detailliert ausgearbeiteten Modells zu neurobiologischen Grundlagen von Angststörungen verfügen wir inzwischen über eine Reihe funktioneller und auch struktureller Studien zu Psychotherapieeffekten. … Insgesamt steckt die neurobiologische Forschung zu Psychotherapieeffekten noch in ihren Kinderschuhen und hat noch viele methodische Probleme zu lösen, bevor verlässliche Schlüsse zu differenziellen Effekten psychotherapeutischer Interventionen gezogen werden können.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Gewinnt die Psychotherapie durch die neurobiologische Erforschung ihrer Wirkmechanismen?

Neurobiologische Befunde legen nahe, dass erfolgreiche Psychotherapien Veränderungen im Gehirn ihrer Patienten bewirken. Entsprechend kann die Veränderung neuronaler Prozesse und Strukturen durch Psychotherapie als neuronales Korrelat psychotherapeutischer Wirkmechanismen betrachtet werden. Was kann die Psychotherapie durch die Berücksichtigung dieser Zusammenhänge und damit durch den Einbezug neurobiologischer Erkenntnisse über Veränderungsprozesse gewinnen?

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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Stehen kognitive Funktionen im Zusammenhang mit Angst, Depression und Posttraumatischer Belastungsstörung bei Brustkrebspatientinnen nach onkologischer Behandlung?

In der vorliegenden Arbeit wird der Zusammenhang von Angst, Depression und Posttraumatischer Belastungsstörung mit der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Frauen mit Mammakarzinom untersucht. Insgesamt wurden 76 Brustkrebspatientinnen fünf Jahre nach Abschluss der onkologischen Behandlung mit neuropsychologischen Testverfahren sowie mit der Hospital Anxiety and Depression Scale – Deutsche Version (HADS-D) und der Posttraumatic Stress Disorder Checklist – Civilian Version (PCL-C) untersucht. … Signifikante Zusammenhänge sind vor allem zwischen kognitiven Funktionen und Intrusionssymptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) festzustellen. … Die Ergebnisse der Studie deuten auf multidimensionale Einfluss- und moderierende Faktoren bei der Entwicklung kognitiver Defizite bei Brustkrebspatientinnen nach onkologischer Therapie hin.

Quelle: PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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19. Februar 2009

Somatische Faktoren bei leichten kognitiven Störungen

Leichte kognitive Störungen beschreiben eine häufige, über dem Durchschnitt der entsprechenden Alters- und Ausbildungsstufe liegende Einschränkung von Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit oder Denkvermögen ohne wesentliche Störung im Alltagsleben. Der Begriff „mild cognitive impairment (MCI)“ wurde in den letzten Jahren unterschiedlich definiert und als fragliches Vorstadium demenzieller Erkrankungen diskutiert. Die Ätiologie leichter kognitiver Störungen ist heterogen und kann durch unterschiedliche somatische Erkrankungen begünstigt oder hervorgerufen werden. Zu den relevanten somatischen Faktoren gehören Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung und Asthma bronchiale.

Quelle: Thieme eJournals – Abstract

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