30. Dezember 2008
Patientenschulungen sind nachweislich wirksame Interventionen, um eine verbesserte Compliance und ein optimiertes Selbstmanagement zu erreichen. Die Entwicklung und Einführung von Patientenschulungsprogrammen ist für viele chronische Erkrankungen weit fortgeschritten, jedoch besteht noch Handlungsbedarf hinsichtlich der flächendeckenden Implementierung. Die Gründe für die unbefriedigende Umsetzung wurden bislang nicht untersucht. (weiterlesen…)
29. Dezember 2008
Fragestellung: Trotz der beträchtlichen Verbreitung der Symptom-Checkliste 90-R (SCL-90-R) wurde wiederholt auf deren psychometrische Schwächen hingewiesen. Insbesondere die postulierte faktorielle Validität konnte in zahlreichen Studien nicht repliziert werden. Das Ziel der vorliegenden Studie bestand in der vergleichenden Prüfung der psychometrischen Eigenschaften der Skalen der SCL-90-R und der Skalen der Kurzversionen (einschließlich dem Globalen Schwereindex, GSI) Brief Symptom Inventory (BSI), Symptom-Checkliste-27 (SCL-27), Symptom-Checkliste-14 (SCL-14) sowie Symptom-Checkliste-Kurzversion-9 (SCL-K-9). (weiterlesen…)
28. Dezember 2008
Fragestellung: Ein Großteil der stationären psychotherapeutischen Versorgung findet im Versorgungssystem der medizinischen Rehabilitation statt. Für diesen Bereich werden in der vorliegenden Studie Unterschiede in der Ergebnisqualität zwischen Kliniken untersucht. Um dabei Confounder/Risikofaktoren, d. h. ungleich verteilte Patientenmerkmale, die mit dem Behandlungsergebnis in Zusammenhang stehen, angemessen zu berücksichtigen, werden die Klinikvergleiche risikoadjustiert vorgenommen.
Methode: Die Fragestellung wurde an einer konsekutiven, weitgehend repräsentativen Stichprobe von 1 335 Patienten der ehemaligen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, BfA (jetzt DRV Bund) aus 28 Kliniken untersucht, die vor Aufnahme der Rehabilitationsbehandlung (t0) und sechs Monate nach Behandlung (t1) schriftlich befragt wurden. Zentrales Outcomemaß stellte die Veränderung in der psychopathologischen Symptomatik (SCL-9) dar.
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24. Dezember 2008
Auf der Seite der Schmerzakademie www.schmerzakademie.de kann im Bereich “Patienten/Angehörige” unter “Service” eine mp3-Datei mit der porgressiven Relaxation nach E. Jacobson heruntergeladen werden.
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
gesprochen von Herrn Dr. Johannes Horlemann
mit Musik von Herrn Dr. Bernd Kleine-Voßbeck
ca. 45 Minuten (mp3, ca. 31MB)
Quelle: SchmerzAkademie – Patienten – Service
Allen Lesern und Besuchern wünsche ich viele Geschenke, ein frohes Weihnachstfest und harmonische Feiertage.
Dieter Schmucker
webmaster
23. Dezember 2008
Das eqs.-Institut sucht Mitarbeiter/innen mit Abschlüssen aus den Fachbereichen
Pflegewissenschaft/Pflegemanagement, Psychologie oder verwandten Gebieten.
Wir sind ein Tochterunternehmen eines der größten deutschen Gesundheitsdienstleister und kooperieren u.a. mit den Universitäten Hamburg und Freiburg. Für unser Team suchen wir engagierte, kreative und teambegeisterte
Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Artikel aus der Zeitschrift: Aktuelle Rheumatologie
Hintergrund: Die Bereitschaft zur Einstellungs- und Verhaltensänderung bildet eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung chronischer Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen. Durch die Stadien Absichtslosigkeit, Vorbereitung, Handlung und Aufrechterhaltung wird im Transtheoretischen Modell (TTM) die Veränderungsbereitschaft beschrieben. Es wird die Frage geklärt, ob ein bedeutender positiver Zusammenhang zwischen der Bereitschaft zur Verhaltens- und Einstellungsänderung und der Fähigkeit zur Schmerzbewältigung besteht.
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Das „Interview zur Beurteilung psychosozialer Dimensionen der Leistungsfähigkeit“ kann zukünftig ein brauchbares Instrument bei der Begutachtung der Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Kontexten darstellen. Es ist vom Zeitaufwand her sehr praktikabel und ohne größeren Schulungsaufwand anwendbar. Die testtheoretischen Parameter sind gut. Die faktorenanalytisch modifizierte Form muss weiteren Reliabilitäts- und insbesondere Validitätsstudien unterzogen werden. Jedoch eignet sich das Instrument bereits als Rationale für die Begutachtung der Leistungsfähigkeit, stellt einen Algorithmus für die gutachterliche Bewertung dar und zeigt einen Bezug zur International Classification of Functioning (ICF).
Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag