29. Januar 2008
In mittleren Lebensjahren fallen besonders viele Menschen in ein Stimmungstief. Das ergab eine weltweite Studie, die Daten von zwei Millionen Frauen und Männer umfasst.
Lebensfreude und Wohlbefinden der Menschen erreichen im vierten Lebensjahrzehnt einen Tiefpunkt: Dann treten Depressionen statistisch gesehen am häufigsten auf. In den Lebensabschnitten davor und danach fühlen sich die meisten Menschen mental besser.
Die Forscher werteten statistische Erhebungen in 72 Ländern aller Kontinente aus. Sie erfassten zwei Millionen Menschen, ein Großteil davon Nordamerikaner und Westeuropäer. Oswald und sein Team schauten besonders auf den mentalen Gesundheitszustand der Menschen.
Die Forscher fanden die U-förmige Befindlichkeitskurve bei Menschen in allen Ländern. Da Kinderzahl, Scheidungen, Jobwechsel und Einkommen keine Rolle spielen, glauben die Forscher, dass die prekäre Stimmungslage in der mittleren Lebensphase zur Natur des Menschen gehöre.
Quelle: www.focus.de
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Im Rehazentrum Bad Eilsen, einer Schwerpunktklinik für Orthopädie und internistische Rheumatologie, ist zum 1.04.2008 voraussichtlich eine Stelle in Vollzeitbeschäftigung als
Dipl.- Psychologin / Dipl.- Psychologe
befristet auf 2 Jahre (bis 2010) zu besetzen.
Wir wünschen uns einen/e Kollege/In mit Erfahrung und/oder Interesse an der somatischen Rehabilitation, der/die offen für interdisziplinäre Zusammenarbeit ist und Lust hat in einem gut funktionierenden Team mitzuarbeiten. Eine Approbation ist nicht erforderlich.
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Rückenschulen können Kreuzschmerzen ebenso effektiv lindern wie Krankengymnastik oder die Behandlung beim Chiropraktiker.
Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leiden nach einem Gesundheitsbericht des Robert-Koch-Institutes an chronischen Schmerzen entlang der Wirbelsäule. 80 Prozent der Deutschen haben mindestens einmal im Leben Schmerzen im Rücken. Ihnen können Rückenschulungen Linderung verschaffen, wie eine Metastudie von Cochrane-Wissenschaftlern von der niederländischen Universität Nijmegen zeigt.
Sie nahmen 24 Studien unter die Lupe, die sich mit der Effektivität von
Rückenschulungen befassten. In diesen Veranstaltungen erläutern
Experten die Ursachen von Kreuzschmerzen und zeigen, wie man sie
lindert. Dabei zeigte sich: Patienten mit akuten Rückenproblemen
profitierten besonders von einer zweieinhalbstündigen
Infoveranstaltung. Sechs der Studien belegten sogar, dass sie genauso
wirkungsvoll sind wie Behandlungen beim Chiropraktiker oder
Krankengymnastik.
„Kürzere Patientenfortbildungen oder schriftliche
Informationsmaterialien scheinen dagegen nicht so effektiv zu sein“,
sagt Studienleiter Arno Engers. Chronischen Schmerzpatienten nutzte die
Rückenschule ebenfalls weniger.
Quelle: Focus
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28. Januar 2008
Der erste Newsletter im neuen Jahr ist heute erschienen.
Er kann hier heruntergeladen werden
http://www.rehapsychologie.net/download/newsletter_rehapsych/newsletter_rehapsych34.pdf
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27. Januar 2008
Immer mehr Jugendliche und Eltern suchen bei Konflikten in der Familie Rat im Internet. Seit Beginn dieses Jahres hat die virtuelle Beratungsstelle der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bereits über 25.000 Nutzer verzeichnet.
Die Angebote der Internetberatung reichen von Einzelberatungen via Mail über Chats zu bestimmten Themenbereichen und offenen Gruppenchats bis hin zu Foren, in denen Probleme geschildert aber auch aktiv diskutiert werden können. “Rund 30 Prozent derer, die bei uns Hilfe suchen, lassen sich von uns dazu motivieren, anschließend Hilfe vor Ort in Anspruch zu nehmen”, sagte der Leiter der Beratungsstelle, Heinz Thiery.
Quelle: heute.de
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21. Januar 2008
Der Newsletter des BDP (Berufsverbandes Deutscher Psychologen) mit vielen interessanten Informationen ist erschienen.
Alle bisherigen Ausgaben des BDP-Newsletters finden Sie komplett im Newsletter-Archiv unter
*** http://www.bdponline.de/web/newsletter/archiv.shtml ***
Alle BDP-Termine sowie Tagungen und Kongresse mit und ohne BDP auf einen Blick:
*** http://www.bdp-verband.de/aktiv/termine.html ***
Besuchen Sie den BDP unter *** http://www.bdp-verband.de ***
Auf das Online-Archiv zu Report Psychologie mit Terminen, Buchtipps,
Autorenhinweisen, Mediadaten u.v.m. haben Sie Zugriff unter
***http://www.report-psychologie.de/ ***
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15. Januar 2008
Stellung, Arbeitsbedingungen und zukünftige Beteiligung der Psychotherapie in der gesundheitlichen Versorgung – hier vor allem der Beitrag der Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen (PP/KJP) - wurden auf der Fachtagung der Gewerkschaft ver.di erläutert und diskutiert.
Die Inhalte der Tagung sind nun auch als pdf-Dokumente verfügbar.
http://gesundheit-soziales.verdi.de/beruf/psychotherapeuten/fachtagung
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8. Januar 2008
Gemeinsam mit Prominenten aus Kultur, Sport und Wirtschaft hat die Bundesregierung im Dezember 2007 eine Initiative gegen Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen gestartet. Mehr als jedes 5. Kind leidet nach den jüngsten Daten des Kinder- und Jugend-Gesundheitssurveys (KIGGS) unter den Symptomen einer Essstörung, das sind ca. 1,4 Millionen. Neun von 10 Betroffenen sind Mädchen, jeder 10. stirbt daran.
Zentraler Punkt der Aktion ist die Aufklärung.
“Prävention von
Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie gehört in die Schule, in die
Jugendarbeit, in die Sportvereine, in die Gespräche zwischen Arzt bzw.
Ärztin und Patientin bzw. Patient.
Die Entwicklung eines positiven
Körpergefühls als ein wichtiger Schutzfaktor vor Essstörungen ist ein
integraler Bestandteil unserer Maßnahmen zur Sexualaufklärung für
Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren. Zur Unterstützung hat die BZgA
umfangreiches Informa-tionsmaterial entwickelt (http://www.bzga-essstoerungen.de/) und ein Beratungstelefon eingerichtet (0221 – 802031).
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert derzeit
Forschungsprojekte zum Thema Essstörungen mit mehr als 7 Millionen
Euro. Ziel ist eine schnelle Anwendung der Forschungsergebnisse in der
Praxis. Beispiele für geförderte und anlaufende Projekte:
Im Bereich Psychotherapie arbeitet der Forschungsverbund EDNET (Eating
Disorders Diagnostic and Treatment Network). Die Forscher optimieren
Verhaltenstherapien und entwickeln Methoden gegen Rückfälle. Gemeinsam
mit anderen Experten haben die Mitglieder des EDNET im März 2006 die
Deutsche Gesellschaft für Essstörungen (DGESS) gegründet.”
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
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