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Was ist Psychotherapie?

Eine spannende Frage, die sehr unterschiedlich beantwortet wird.
Eine kleine Recherche im Internet nach der Frage "Was ist Psychotherapie?" hat folgende Ergebnisse erbracht:


Der BROCKHAUS meint dazu:
Psychotherapie die, Medizin: Behandlung psych. Störungen durch seel. Beeinflussung (z. B. Psychoanalyse, Verhaltens-, Gesprächstherapie, autogenes Training).

und der DUDEN (Deutsches Universalwörterbuch):
Psy|cho|the|ra|pie, die; -, -n (Psych., Med.):
1. <o. Pl.> Gesamtheit der psychologischen Behandlungsverfahren zur Heilung oder Linderung von Störungen im seelischen Bereich, in den sozialen Beziehungen, im Verhalten oder auch in bestimmten Körperfunktionen.
2. Therapie, Behandlung mit den Mitteln, Methoden der Psychotherapie (1).


Quelle

Zitat

Psychotherapeutengesetz Psychotherapie - jede mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist.
BDP
(Berufsverband Deutscher PsychologINNen)
Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt Behandlung der Seele beziehungsweise von seelischen Problemen. Sie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns.
BPL
(Berufsverband der PsychologINNen Liechtensteins)
"Psychotherapie" heißt wörtlich: Behandlung/Heilung der Seele. Psychotherapie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge, und psychosomatische Störungen. Immer häufiger werden psycho-therapeutische Behandlungsmethoden - begleitend zu medizinischen Massnahmen - bei organischen Störungen eingesetzt. PsychotherapeutInnen arbeiten - im Unterschied zu PsychiaterInnen - ausschliesslich mit psychologischen, d.h. mit nicht-medikamentösen Mitteln. Sie unterstützen ihre PatientInnen dabei, die psychische Erkrankung durch eine bewusste Auseinandersetzung mit ihren Ursachen und/oder durch gezieltes Einüben neuer Verhaltensweisen zu überwinden.
FAPP
(Frankfurter Arbeitskreis Analytische Psychotherapei)
Das Ziel der Psychotherapie ist es, dem Patienten in seiner Beziehung zum Psychotherapeuten einen inneren Raum zu schaffen, in dem er seine ihn bedrängenden seelischen Schwierigkeiten oder psychosomatischen Störungen vor dem Hintergrund seiner Lebensgeschichte verstehen lernt. Die Deutungen des Therapeuten sollen ihm helfen, seine seelischen Schwierigkeiten in einer anderen, neuen Perspektive zu sehen, die ihm die Hoffnung vermittelt, dass Veränderung möglich ist und er sein Leben besser bewältigen kann.
Forum Psychotherapie Lübeck Psychotherapie bedeutet die Behandlung von seelischen Erkrankungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge. Darüber hinaus werden auch psychosomatische Störungen psychotherapeutisch behandelt. Hierbei bedeutet Psychosomatik, dass seelische Prozesse einen schädigenden Einfluß auf den Körper haben können. Auch bei organischen Störungen (wie z.B. bei chronischen Erkrankungen, Schmerzzuständen, neurologischen Störungen und Herz-Kreislauferkrankungen) werden psychotherapeutische Behandlungsverfahren begleitend zu der organmedizinischen Behandlung eingesetzt.
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Abt. Psychosomatik und Psychotherapie
Psychotherapie ist ein bewusster und geplanter interaktioneller Prozess zur Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, die in einem Konsensus (möglichst zwischen Patient, Therapeut und Bezugsgruppe) für behandlungsbedürftig gehalten werden, mit psychologischen Mitteln (durch Kommunikation) meist verbal aber auch averbal, in Richtung auf ein definiertes, nach Möglichkeit gemeinsam erarbeitetes Ziel (Symptomminimalisierung und/oder Strukturänderung der Persönlichkeit) mittels lehrbarer Techniken auf der Basis einer Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens. (Strotzka, 1978, S.4)
IST
(Institut für Systemische Therapie)
Psychotherapie ist die Behandlung von Menschen mit körperlichen oder seelischen Leidenszuständen in Form von Gesprächen (und nonverbalen Zusatztechniken). Sie beschäftigt sich sowohl mit Krankheitsbehandlung als auch mit der Förderung und Erhaltung der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit.
Psychiatrie aktuell Psychotherapeutische Behandlungsansätze gibt es schon so lange wie es die Behandlungen von Krankheiten und seelischen Störungen gibt - nur ist der Name "Psychotherapie" erst sehr viel später dafür verwendet wurden. Behandlungsmethoden die wir heute der Psychotherapie zuordnen würden finden sich bereits in den Heilungs- und Beschwörungsritualen von Urvölkern, Schamanen und Priester verwendeten sie, ihre Bestandteile lassen sich in Märchen und Sagen, den Schriften des Altertums und in der Bibel finden. Die wissenschaftlich fundierte Psychotherapie beginnt jedoch erst mit der wissenschaftlichen Erforschung und Verwendung der Hypnose ab dem 18. Jahrhundert, zur Institutionalisierung und zur Ausbildung verschiedener Schulen kam es dann im 20. Jahrhundert. Als wesentlicher Kernpunkt von Psychotherapie wird die Behandlung von psychisch bedingten Störungen mit Hilfe der zwischenmenschlichen Kommunikation gesehen. Es gibt eine ganze Reihe von Maßstäben die angelegt werden, damit man von Psychotherapie sprechen kann. So ist Psychotherapie geplant und zielorientiert, es gibt zugrundeliegende theoretische Annahmen, die Effekte sind prüfbar. Psychotherapie ist im engeren Sinne in ihrer Anwendung auf behandlungsbedürftige, krankheitswertige Störungen beschränkt, d. h. der Leidensdruck und die Beeinträchtigungen in der Lebensführung müssen so groß sein, daß die Behandlung gerechtfertigt ist.
psychicus.de Es sieht eigentlich so aus, als ob damit die Behandlung (Therapie) der Seele selbst gemeint sei. Deshalb liegt wohl in den Darstellungen von Psychotherapie häufig die bereits erwähnte "Personifizierung" der Seele, die schöne junge Frau auf der Couch. Ziel der Behandlung durch Psychotherapie ist aber nicht die Seele selbst (von der weiss man ja nicht einmal was sie ist), sondern die Erkrankung eines Menschen, und zwar nicht nur die seelische, sondern auch die körperliche Erkrankung. Mit "Psycho"-therapie ist die Art einer Behandlung gemeint, das seelische Mittel, mit dem versucht wird, eine Krankheit zu lindern oder zu heilen.
Psychotherapieforum Österreich Die Psychotherapie ist eine wissenschaftlich-praktische Tätigkeit, die in der konkreten Beziehung zwischen PsychotherapeutIn und PatientIn/KlientIn versucht psychisches Leid zu heilen oder zu lindern, innere (seelische) sowie zwischenmenschliche Konflikte zu bewältigen und die persönliche Existenz zu erhellen. Die psychotherapeutische Beziehung ist gekennzeichnet durch das Gespräch und kann durch gezielte Übungen unterstützt werden. Die Anwendung der Psychotherapie reicht von der Behandlung psychischer Störungen und Krankheiten über die Hilfe bei der Bewältigung von körperlichen Erkrankungen und Lebenskrisen bis zur Supervision in Arbeitszusammenhängen.
SGAP
(Schweizerische Gesellschaft für analytische Psychotherapie)
Unter Psychotherapie im engeren Sinn versteht man die professionnelle, wissenschaftlich fundierte Behandlung von seelischen Krankheiten und Störungen. Die Psychotherapie richtet sich aber auch an den gesunden Menschen und stellt ein wichtiges Instrument dar zur Konfliktbewältigung, Partnerschaftsgestaltung, Persönlichkeitsentwicklung und Erweiterung sozialer Kompetenz in persönlichen Beziehungen und Organisationen.
SVGP
(Schweizer Verein für Gestalttherapie und Integrative Therapie)
"Psychotherapie ist ein je einzigartiger Prozess der Begegnung und Zusammenarbeit von zwei Menschen mit dem Ziel der Hilfe in seelischer Not. Vom Therapeuten und der Therapeutin wird neben seinen bzw. ihren diagnostischen Fähigkeiten verlangt, dass sie eine dem Patienten oder Klienten angemessene und allgemein anerkannte Behandlungsmethode beherrschen und auch eine tragfähige Beziehung aufbauen können.
Vom Patienten und der Patientin wird das Bestreben nach Offenheit und nach konstanter Zusammenarbeit erwartet sowie die Bereitschaft, bisherige Gewohnheiten und Verhaltensweisen auch in Frage stellen zu lassen. Das setzt ein beidseitiges Vertrauen voraus, das sich schon in den ersten Stunden entwickeln muss, sich aber nicht zum vornherein garantieren lässt... Jede tiefere menschliche Beziehung - und in der Psychotherapie geht es immer um eine solche - birgt auch das Risiko des Scheiterns in sich, und eine Garantie der Heilung gibt es nie."
(Aus dem Vorwort von Prof. Hans Kind, Psychotherapie-Ratgeber der BEOBACHTER-Reihe, 1995, Seite 10 f.)
therapie.de
(Suche nach Psychotherapeuten)
In der wörtlichen Übersetzung bedeutet der Begriff Psychotherapie zweierlei. Zum einen meint er die Behandlung der Seele bzw. seelischer Probleme. Zum anderen ist damit eine Behandlung mit "seelischen" Mitteln gemeint, im Gegensatz zu beispielsweise medikamentöser Behandlung.
Uni Münster
(Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie)
Psychotherapie ist ein bewußter und geplanter interaktioneller Prozeß zur Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen,
die in einem Konsensus (zwischen PatientIn, TherapeutIn und Bezugsgruppe) für behandlungsbedürftig gehalten werden,
mit psychologischen Mitteln (durch Kommunikation) meist verbal aber auch averbal
in Richtung auf ein definiertes gemeinsames Ziel (Symptomminimalisierung und/oder Strukturänderung der Persönlichkeit)
mittels lehrbarer Techniken auf der Basis einer Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens. Das heißt, daß Psychotherapie in gegenseitigem Einverständnis zwischen PatientIn und TherapeutIn verabredet wird. Psychotherapie findet im Rahmen einer therapeutischen Beziehung statt und hat als Ziel, Krankheiten und Leiden zu beheben. Psychotherapie arbeitet mit psychologischen Mitteln in Form von Gesprächen, aber auch in Form von Verhaltensübungen.
verhaltenstherapie online Ganz allgemein gesagt meint Psychotherapie eine Beziehung, in der eine Person die fachliche Unterstützung einer anderen Person sucht; das Ziel besteht in einer Veränderung eigener Gefühle, Gedanken, der Einstellung oder von Merkmalen des eigenen Verhaltens.
VPZ
(Verband der PsychotherapeutINNen der Zentralschweiz)
Psychotherapie ist die Behandlung und die Begleitung von Menschen, die an seelisch bedingten Krankheiten, Krisen, an Störungen und unerträglichen Gefühlen leiden. Die Betroffenen können auch an belastenden Ereignissen, Lebenssituationen und körperlichen Beschwerden erkrankt sein. Ausdruck finden diese Leidenszustände in Ängsten, Depressionen und Zwängen, in Selbst-Schädigungen, Süchten, Minderwertigkeits- und Unsicherheitsgefühlen. Psychotherapie umfasst eine Vielzahl von Richtungen, die sich durch unterschiedliche Methoden verbaler und nonverbaler Art auszeichnen – so zum Beispiel das Gespräch, das Malen, das Rollenspiel.
webpsychiater Psychotherapie wörtlich übersetzt bedeutet Seelenbehandlung. Allgemein ausgedrückt handelt es sich um die Behandlung von (seelisch bedingten) Leiden, Beschwerden oder Verhaltensstörungen mit psychologischen Mitteln, d.h. durch Kommunikation, meist durch Sprache (verbal), aber auch durch nicht sprachliche Techniken (averbal).

 

 

 


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