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Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation - Fachgruppe der Sektion Klinische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

 

Seit 30 Jahren sind Psychologinnen und Psychologen in medizinischen Rehabilitationskliniken tätig. Inzwischen arbeiten rund 1800 PsychologInnen in der Rehabilitation - doch viele immer noch als "EinzelkämpferInnen". Aus dem Bedürfnis nach fachlich kompetentem Austausch, menschlich kollegialer Nähe und berufspolitischen Notwendigkeiten wurde 1980 der Arbeitskreis "Klinische Psychologen in Kurkliniken" gegründet, der sich später der Sektion Klinische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen assoziierte und in "Arbeitskreis Klinische Psychologie in Rehabilitationskliniken" umbenannt wurde.

Heute sind in dem Arbeitskreis vor allem PsychologInnen aus Rehabilitationskliniken organisiert, aber auch Kolleginnen und Kollegen aus Verbänden, von Kostenträgern oder Universitäten, die im Bereich der Rehabilitation arbeiten. Von daher trägt der Arbeitskreis heute den Namen "Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation" und ist eine Fachgruppe der Sektion Klinische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP).

Der Arbeitskreis versteht sich einerseits als Ort für den Austausch und die fachliche Unterstützung von KollegInnen, die im gleichen Tätigkeitsfeld und tagtäglich mit ähnlichen Problemen und Herausforderungen beschäftigt sind, andererseits aber auch als Interessenvertretung bzw. als Initiativorgan, die Anliegen der Klinischen Psychologie in der Rehabilitation nach außen hin darzustellen.

Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich streben wir eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen an. Wir sehen darin eine wichtige Voraussetzung, den angestrebten ganzheitlichen Charakter der Rehabilitation zu realisieren. Zum Mitarbeiterteam in der Rehabilitation gehören sehr unterschiedliche Berufsgruppen, die sich in ihren Kompetenzen und Sichtweisen gegenseitig ergänzen, und aus deren Mitte der psychologische Dienst nicht mehr wegzudenken ist.

Psychologische Variablen beeinflussen den Erfolg einer Reha-Maßnahme entscheidend mit und stellen neben den medizinischen auch eigenständige Erfolgskriterien dar. Dabei ist es immer wieder notwendig und für die Weiterentwicklung der Rehabilitation wichtig, auf deren Bedeutung aufmerksam zu machen, gerade wenn es um die Sicherung der Erfolge im Alltag geht. Sie spielen auch bei vielen nichtpsychologischen Interventionen und Therapiemaßnahmen eine Rolle. Auch unter diesem Aspekt ist die interdisziplinäre Vernetzung ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Rehabilitation.

Auch aus diesem Grund wurden Kontakte zu den Trägern rehabilitativer Maßnahmen und anderen gesellschaftlichen Institutionen aufgenommen und werden gepflegt, z.B. zum Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), den verschiedenen Rentenversicherungsträgern, den Krankenkassen, den Gewerkschaften und einzelnen Universitäten. Darüber hinaus wird eine Zusammenarbeit mit anderen psychologischen, ärztlichen, sozial- und rehabilitationswissenschaftlichen Fachgesellschaften, studentischen VertreterInnen und anderen in der Rehabilitation tätigen Berufsgruppen gesucht. Dabei bündeln der Arbeitskreis und seine Leitung Initiativen und Anregungen der PsychologInnen "vor Ort" und bringen sie in die fachwissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Foren ein.

Der Arbeitskreis engagiert sich auf dem Gebiet der Qualitätssicherung, der konzeptionellen Weiterentwicklung von Rehabilitation und bringt durch Öffentlichkeitsarbeit und Gremienarbeit rehapsychologische Kompetenz in die Fachdiskussionen ein. Er definiert Beschreibungen des Tätigkeitsfeldes "Rehabilitationspsychologie" und berät die in der Rehabilitation tätigen Kolleginnen und Kollegen sowohl in fachpolitischen wie auch in berufspolitischen Fragestellungen. Seit nunmehr 20 Jahren findet jährlich eine Tagung des Arbeitskreises statt. Im Mittelpunkt dieser dreitägigen Weiterbildungsveranstaltung stehen qualifizierte Vorträge, Posterbeiträge und Workshops zu den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen der RehapsychologInnen. Gesundheitspolitische Informationen und Diskussionen über aktuelle Entwicklungen haben dort ebenfalls ihren festen Platz. Anregend sind auch die vielen informellen Kontakte, die sich dort ergeben. Seit 1987 werden die Beiträge der Jahrestagungen in Tagungsbänden veröffentlicht.

 

Kurze Skizzierung der Arbeitsschwerpunkte des AK (pdf-Dokument)

Flyer des Arbeitskreises mit Aufgaben und Ansprechpartner (pdf-Dokument)

 


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